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Evakuierung aus Hochwassergebiet

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  • 2013-06-02: Evakuierung aus Hochwassergebiet
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Alarmzeit: 02.06.2013 um 08:27 Uhr
Einsatzort: Freilassing Berchtesgadener Land, Deutschland
Einsatzkräfte und -fahrzeuge: 25 Personen mit 4 Fahrzeug(en)
Einsatzende: 02.06.2013 um ca. 11:01 Uhr
Bericht: Evakuierung im Hochwassergebiet Freilassing Heideweg..

Am Ende des Einsatzes „hilflose Person auf der B20“ kam auch unser MZF mit weiteren Wasserrettern am Einsatzort an. Als sich der Gruppenführer vom Einsatz bei der Feuerwehr Freilassing abmelden wollte, kam bereits der neue Auftrag. Dieser Auftrag sollte die Wasserretter der Fw Bad Reichenhall bis an ihre Grenzen belasten.
Wir verlegten mit unseren Fahrzeugen an die Reichenhaller Straße. An der neuen Einsatzstelle angekommen bekamen wir von der Einsatzleitung den Auftrag mit der Evakuierung der Siedlung rund um den Heideweg und die Freimannstraße zu beginnen.
Zur Evakuierung setzten wir unser eigenes RTB1 ein, daneben kamen auch noch zwei Boote des THW`s zum Einsatz, diese wurden auch mit jeweils zwei Wasserrettern von uns besetzt. Da die Überflutung der Siedlung sehr schnell ging hatten wir ein großes Problem, in den Straßen standen Autos die teilweise verkeilt waren und ein durchkommen erschwerten. Neben diesem Problem war zu Beginn der Evakuierung das Wasser noch nicht hoch genug um mit den Außenbordmotoren über Autos, Zäune oder ähnlich hinweg zu fahren. Aus diesem Grund mussten unsere Wasserretter die Boote durch das Wasser ziehen. Mit zunehmendem Hochwasser mussten unsere Wasserretter immer wieder „schwimmend“ die Boote ziehen. Trotz dieser enormen Belastung holten unsere Wasseretter unterstützt von den Kameraden des THW Ainring in etwa 2 Stunden rund 60 Personen ( darunter Schwangere, Schlaganfallpatienten und Gehbehinderte Personen) aus dem Evakuierungsgebiet. Die Wasserwacht arbeitete zeitgleich etwas weiter unterhalb ebenfalls mit mehreren Booten an der Evakuierung. Die evakuierten Personen wurden vom Fahrdienst des BRK zur Notunterkunft am Rathaus Freilassing gebracht.
Nach über zwei Stunden wurden unsere Wasserretter von nachrückenden Kräften der Wasserwacht abgelöst. Da das Wasser immer weiter stieg war nun auch ein Einsatz von Außenbordmotoren möglich. Unsere Wasserretter waren zu erschöpft, daher brachen wir hier den Einsatz ab und kehrten zur Wache Bad Reichenhall zurück. Die komplette Ausrüstung wurde durch große Mengen auslaufenden Heizöls extrem verschmutzt. Nach grober Reinigung der Ausrüstung und einer kurzen Erholungsphase gingen unsere Kräfte wieder in den feuerwehrtechnischen Hochwassereinsatz in Bad Reichenhall…
Autor: Kato (Useraccount)
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Erstellt am: 19.06.2013
Erstellt durch: Kato

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Aktualisiert am Mittwoch, den 19.06.2013